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Beratender Ingenieur
Dipl.-Ing. Dirk Scholze
Betzhorner Str. 42 - 29399 Wahrenholz
Tel: 05835 / 96858 0
Fax: 05835 / 96858 19
Mobil: 0170 / 8 97 62 13
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ENERGIEBERATUNG /-AUSWEIS

Vor-Ort-Energieberatung - Energiesparberatung

Gegenstand der Förderung

Energiesparberatung nach den Richtlinien über die Förderung der Beratung zur sparsamen und rationellen Energieverwendung vor Ort für Wohngebäude, deren Baugenehmigung in den alten Bundesländern vor dem 01.01.1984 und in den neuen Bundesländern vor dem 01.01.1989
erteilt wurde. Die Gebäudehülle darf nicht aufgrund späterer Baugenehmigungen (nach dem 01.01.1984 bzw. 1989) zu mehr als 50 % verändert worden sein; mehr als die Hälfte der Gebäudefläche muss zu ständigen Wohnzwecken genutzt werden.

Hinweis: Das Vor-Ort-Programm ist abzugrenzen von der Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Als Gebäudeeigentümer können eine Energiesparberatung in Anspruch nehmen: Natürliche Personen; rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Wohnungswirtschaft sowie Betriebe des Agrarbereichs; juristische Personen und sonstige Einrichtungen, sofern diese gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen.

Wohnungseigentümer können dann eine Beratung in Anspruch nehmen, wenn diese sich auf das gesamte Gebäude bezieht.

Für bestimmte Gebäude ist eine Beratungsförderung ausgeschlossen.

Auf die Gewährung der Zuwendung besteht kein Rechtsanspruch.

Die förderfähige Beratung erfolgt ausschließlich durch im Rahmen des Förderprogramms anerkannte Energieberater. Eine Liste von Beratern, die eine solche „Vor-Ort-Beratung“ bereits vornehmen, finden Sie in den nachfolgenden, nach Postleitzahlbereichen getrennten Tabellen.

Die Energieberaterliste des BAFA ist urheberrechtlich geschützt. Jede kommerzielle Verwertung ist ohne Genehmigung des BAFA unzulässig. Das gilt vor allem für die Vervielfältigung, Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung besteht in der Gewährung eines nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den in Rechnung gestellten Ausgaben für die Beratung (Beratungshonorar). Das Beratungshonorar schließt die notwendigen Ausgaben und gegebenenfalls die Reisekosten des Beraters ein. Die Umsatzsteuer ist nicht zuwendungsfähig, sie muss in vollem Umfang vom Beratungsempfänger getra-gen werden. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Anzahl der Wohneinheiten des zu beratenden Gebäudes sowie der Höhe des Beratungshonorars.

Der Zuschuss wird als Projektförderung in Form einer Anteilsfinanzierung gewährt.

Die bei den jeweiligen Objekttypen und den jeweiligen Wohneinheiten (WE) zuwendungsfähigen Ausgaben sowie der jeweilige Bundesanteil ergeben sich aus der nachfolgenden Tabelle:

Zuwendungsfähige Ausgaben

Objekt-Typen

Anzahl der Wohneinheiten

zuwendungsfähige Ausgaben
(ohne Umsatzsteuer, Euro)

Bundesanteil (Euro)

A

Ein-/Zweifamilienhaus

Zuwendungsfähige Ausgaben und deren
Bundesanteil gemäß aktueller Liste der BAFA
[ Hier klicken ]

B

bis 6 WE

C

bis 15 WE

D

bis 30 WE

E

bis 60 WE

F

bis 120 WE

Vom Beratungsempfänger ist jeweils ein Eigenanteil in Höhe der Differenz zwischen den sich aus vorstehender Tabelle ergebenden zuwendungsfähigen Ausgaben und dem jeweiligen Bundesanteil zu tragen. Fallen Ausgaben an, die über die Beträge hinausgehen, die in Spalte 3 der vorstehenden Tabelle genannt sind, so erhöht sich der Eigenanteil des Beratungsempfängers um diesen Betrag in voller Höhe; fallen geringere Ausgaben an, so werden Bundesanteil und Eigenanteil im gleichen Verhältnis gemindert.


Antragsberechtigte

Als Antragsteller kommen nur Berater in Betracht, die die im folgenden beschriebenen Voraussetzungen erfüllen und über die notwendige Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit verfügen.

Als Berater sind antragsberechtigt: Ingenieure und Architekten, die sich durch ihre berufliche Tätigkeit oder durch Aus- bzw. Fortbildung die für eine Energieberatung notwendigen Fachkenntnisse erworben haben, sowie Absolventen der Lehrgänge der Handwerkskammern zum geprüften „Gebäudeenergieberater/in (HWK)“ oder vom BAFA anerkannter Ausbildungskurse mit vergleichbaren Lerninhalten.

Nicht antragsberechtigt sind Berater, die mit der Energieberatung ein wirtschaftliches Eigeninteresse an Investitionsentscheidungen des Beratenen haben, d.h. z. B. für Energieversorgungsunternehmen oder in einem Unternehmen tätig sind, das Produkte herstellt, vertreibt oder Anlagen errichtet oder vermietet, die bei Energiesparinvestitionen im Heizungs und Gebäudebereich verwendet werden. Ferner diejenigen Berater, die in einem Unternehmen selbständig oder als Angestellte tätig oder beteiligt sind, das Leistungen im Bereich Sanierung und/oder Energieeinsparung bei Gebäuden anbietet (z.B. Bauunternehmen, Bauträger, Handwerksbetriebe, Baustoffhandel, etc.). Nicht antragsberechtigt ist auch, wer Provisionen von solchen Unternehmen fordert oder empfängt.

Die Überprüfung der Antragsberechtigung erfolgt im Rahmen des ersten Förderungsantrages.

Die Beratung muss anbieterunabhängig erfolgen.

Bei der Aufbereitung und Auswertung der erforderlichen Daten soll der Berater möglichst ein computergestütztes Rechenprogramm verwenden. Für der Erstellung des Beratungsberichts sind bestimmte Mindestinhalte vorgeschrieben.

Verfahrensablauf

Bitte beachten Sie das als Download verfügbare Informationsmaterial. Neben den Vorschriften finden Sie weitere wichtige Informationen (Formulare, Checklisten, Hinweise, etc.).

Der Antrag auf Förderung einer Vor-Ort-Beratung muss vor Erarbeitung/Erstellung des Bera-tungsberichtes im BAFA eingehen. Als Anlagen sind der Beratungsvertrag mit dem Beratungsempfänger sowie dessen Erklärungsblatt beizufügen.

Berater, die noch nicht als antragsberechtigt anerkannt wurden, reichen die dafür notwendigen Unterlagen (Qualifikationsnachweise, etc.) mit dem ersten Förderantrag ein. Eine Prüfung der Antragsberechtigung ohne beigefügten Förderantrag erfolgt nicht.

Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides sind innerhalb von drei Monaten der Beratungsbericht und die an den Beratungsempfänger ausgestellte Rechnung im BAFA einzureichen.

Das BAFA bestätigt die Einhaltung der Mindestanforderungen an eine Vor-Ort-Beratung bzw. veranlasst eine entsprechende Nachbesserung des Berichtes.

Der bestätigte Bericht ist innerhalb der folgenden zwei Monate dem Beratungsempfänger auszuhändigen und mit ihm zu erörtern.

Die Auszahlung des Förderbetrages erfolgt nach Vorlage der Erklärung des Beratungsempfän-gers, dass der Bericht ausgehändigt und besprochen wurde sowie eines Nachweises über die Zahlung des Eigenanteils. Diese Unterlagen müssen innerhalb von vier Wochen nach dem Beratungsgespräch im BAFA eingegangen sein.

Bitte beachten Sie, dass die Durchführung des Vor-Ort-Programms entsprechend der in den Förderrichtlinien, der Bundeshaushaltsordnung und dem Verwaltungsverfahrensgesetz enthaltenen Regelungen erfolgt und sich darüber hinaus an den Grundsätzen einer effizienten und rechtssicheren Programmabwicklung unter Wahrung des Gleichbehandlungsgebots orientiert. Dies bedeutet insbesondere, dass die Nichteinhaltung von definierten Abläufen oder Fristen die Ablehnung des Antrages bzw. die Aufhebung des bestehenden Zuwendungsbescheides zur Folge haben kann oder muss.

 


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